Donnerstag, Januar 30, 2003

Gabriel bringt es wie immer auf den Punkt auf seiner Startseite - die ständig wechselt! Prägnant - kritisch und nachdenklich - eine seiner zahlreichen Facetten - bringt er es auf den Punkt!!!

Zitat:

Wenn ich so nachdenke, überlege... was in dieser Zeit abgeht... überkommt mir Ekel!

Ekel vor der Menschheit, die so wenig Respekt hat vor den anderen Menschen!

Ich frage George W. Bush:


"Wieviele Kinder müssen sterben, damit Du Dein "Ziel" erreichtst? Wieviele Familien müssen um die Väter, die Mütter trauern?

Du denkst immer nur an die "guten Amerikaner", die für den "Kampf gegen den Terror" gestorben sind.

An die Kinder, unsere Zukunft, denkst Du nie!

Lies dazu eines seiner Gedichte, die er vor Jahren schrieb: Klick

Gabriel - ich stimme Dir zu und bin froh, das ich Dich kenne! Du bist ein dufter Typ!

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Gestern war ich bei Mona und Kerstin in Neunkirchen... Es war schön. Ich habe mich in den letzten Wochen stark verbarrikadiert udn bin kaum rausgegangen - Zumindestens nicht freiwillig. Meine Menschenangst macht mich irre. Ich bin unsicher und befangen wenn ich wo hin muss. Ich überspiele das zwar meistens gekonnt - aber es darf mir niemand ins Innere sehn - dann bemerkt er meien Nervosität. ich möchte am liebsten gar nirgends hingehen. Selbst meine direkten Nachbarn wollten schon Vermisstenanzeige stellen. Bei Mona und Kertsin war ich zuletzt Anfang August 2002 - schäm... Die beiden sind super. Haben mir auch schon ausgeholfen und wissen was so los ist mit mir. Aber ich bin so - ich möchte niemanden zur Last fallen - oder nerven. Ich 1999 viele mir liebe Menschen verloren udn ich will vermeiden, dass mir das noch mal passiert -a lso ziehe ich mich lieber selber zurück - bevor man mich wieder zurückweist. Schutzprogramm a la Patty - Jahrelang erprobt. Nur früher habe ich mich immer auf die Falschen eingelassen udn nie gemerkt, das man mich ausnutzte. Nu ja zumindest im Netz bin ich zu was gut udn man braucht mich und mein bissel Kompetenz. Ich helfe gern und meine virtuellen Freundschaften sind oft intensiver und ehrlicher als die Draussen.

Es gibt auch im Realen Ausnahmen - wie Kerstin und Mona - und noch ein 2 andere die mich komischerweise nicht verurteilen - oder als Monster ansehen oder sonstwas schlechtes. Ich habe Angst vor Entäuschungen - und meide auch aus dem Grund Treffen mit jede wedem Menschen. Auch mit den mir noch wohl gesonnenen.

Von denen die zum Umkreis derer gehören, die ich verloren habe sprechen wenigstens noch 3 mit mir - 2 davon auch mehr oder minder Persona non Grata udn der andere lässt sich eben nicht beeinflussen... Es gibt 2 Leute, die ich verloren habe - da tut es sehr weh... Seit der Zeit misstraue ich noch mehr mich wieder an jemanden zu binden. Ich machte immer den Fehler mich an Dinge, Tiere und Personen zu binden - an denen ich sehr gehangen habe. Und immer wieder war es futsch... Das prägt - das prägt sehr... Also baut man eine Mauer und guckt manchmal dahinter raus.
Ich bin nun halt nicht sehr souverän und sicher oder gar stark - auch wenn es anders erscheinen mag... Niemand sieht in mich rein oder was wirklich in mir vorgeht, denn wenn ich meine Rolle spiele - spiele ich sie sehr gut...

Und meine Liebe? Habe ich eh verloren - wozu noch existieren? Für meine Kinder! Bis sie aus dem Ahus sind - dann habe ich meien Aufgabe erledigt. Meine Kinder sind das Licht meines Lebens. Das was mich am Leben erhält. Mein Motor - mein Antrieb... ansonsten.... no more comment!

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Ich habe nun endlich auch wieder meine Cybercards Galerie online gestellt und umgebaut. Nach und nach werde ich alle Projekte wieder online stellen... Das ist das Einzige was ich so drauf habe - auch wenn der Spass nicht mehr ganz so gross ist - ich tue es...

Wollt Ihr mal sehen? Karten von Patty
Ich hoffe es gefällt Euch was???

Den beiden Claudias ein aufrichtiges DANKE!!!!

Eure Patty


Montag, Januar 27, 2003

du bist eine derart ungewöhnliche frau
du bist einfach du
unbegreiflich, unfassbar
deine kreativität
du gebierst ohne ende
du wirst nach all dem geben
empfangen
du bist eine starke frau
da schlägt ein herz
da ist ein mensch
gäbe es doch mehr davon

Diese unbeschreiblichen Worte bekam ich gestern in die Mailbox von einem mir sehr wichtigen und lieben Online Freund. Ich danke ihm von Herzen über diese Worte. Sie machten mich froh - irgendwie und doch brachten sie mir auch Tränen und ein komisches Gefühl in Brustkorb und Bauchgegend...

Claudia schrieb in Ihrem Kommentar folgendes:

“Ein Seeelenfreund ist jemand, mit dem wir unsere größten Freuden und tiefsten Ängste teilen können, dem wir unsere schlimmsten Sünden und hartnäckigsten Fehler beichten können, dem wir unsere größten Hoffnungen und vielleicht noch völlig unausgereiften Träume offenbaren können.“
(Edward C. Sellner)

auch dafür danke ich ihr sehr...

Ich weiss nicht richtig, wie ich meine Gefühle in Worte verpacken soll - oft habe ich das Gefühl ich vermag mich nicht richtig auszudrücken. Grad wenn man das Herz auf der Zunge spazierenführt, was nicht immer von Vorteil ist. Was ich empfinde, wenn ich von Euch höre - wenn ihr mir Feedback gebt ist sehr sehr stark. Erfüllt mich gleichzeitig mit Freude und Trauer. Das ist doch verrückt - oder? Immer findet Ihr Worte, liebe Worte um mich zu trösten udn stärken. Jeder Mensch da draussen an den PCs hat seine eigene persönliche Geschichte. Viele davon schlimme oder nicht gerade leichte Lebensläufe. Einige von Euch sind sogar körperlich krank. Zumindest bin ich körperlich gesund, wenn man von meinem Übergewicht absieht. Verbindet und das? Diese zum Teil sehr schlimmen Lebensgeschichten? Haben wir uns deshalb die Menschlichkeit bewahrt? Es relativiert sich irgendwie - Jedes Schicksal für sich - ist in den meisten Fällen ein schlimmes. Da gibt es kein -ich habs beschissener getroffen als Du - stell Dich net so an. Nein - Wir untereinander interessieren uns gegenseitig und hören zu - ohne Verurteilungen... Im realen Leben fehlt dieses oft. Es geht rauher udn egoistischer zu. Warum frage ich mich sooft. Diese warmen Worte, dies Feedback erhalte ich im Realen Leben sehr selten. Man wird taxiert - gemessen udn in eine Schublade gesteckt. Der mensch, der man ist - wird nicht richtig wahr genommen. Man verschweigt auch viel udn hält sich zurück, denn man will nicht immer zurückgestossen werdeen... In dieser Angst und Verzweiflung begeht man Fehler oder kann nicht moderat und souverän reagieren.

Ihr schreibt mir immer so nette Worte udn viele von Euch halten grosse Stücke auf mich - obwohl ich das eigentlich gar nicht verdient habe. Ich bin ein Mensch - der viel erlebt hat in jungen Jahren, körperlichen Missbrauch, psychiche und physische Gewalt erlebt hat, der daraus resultierend auch viele Fehler gemacht hat - oft aus Angst - ich bin nicht fehlerfrei! Ich habe sehr viele - ich habe auch schon so manchen Bock geschossen. Es gibt Leute, die halten gar nichts von mir. Ich denke sehr oft, das diese recht haben. Sie stecken ja nicht in meinem Körper - kennen nicht meine Ängste - können es nicht verstehen - wie auch. Vieles ist unvorstellbar - für Leute die weitestgehend souverän sind. Manche wissen nicht, was man einem ( Menschen)Kind antun kann, wie Seelen vergiftet werden können. Oft wird man (vor)verurteilt. IUst man dann wie ich unfähig und paralysiert udn kann sich nicht wehren, dann hat man seinen Stempel.

Ich weiss - Ihr könnt Euch bei meinem Mundwerk udn anhand der Dinge, die ich schon fertiggebracht habe, wenn ich andern beistehe udn helfe - nicht vorstellen, das ich selber schüchtern, verunsichert und zurückhaltend sein kann. ber das ist das was meinem Ich am nächsten kommt. Im Real Life würdet Ihr nie erleben, das ich den Mund aufbringe wenn was ist. Entweder ich schweige und bin befangen udn man muss mir die Sachen aus der Nase ziehen - oder ich bin innerlich derart aufgeregt und nervös udn unsicher, das ich nur Mist ablasse. Im Umgang mit Menschen werde ich immer unsicherer. Online geht das - da sieht man mich ja nicht - da ist es leichter. Würdet Ihr vor mir stehen - ich wüsste vor Verlegenheit gar nicht mehr wo hin... Das Schlimme ist - dies hat mir noch nie ein Mensch abgekauft, der mich erlebt hat,weil ich meistens vor lauter Aufregung etwas hippelig und gesprächig bin.... Chaotisch zuweilen.. Damit versuche ich meine Unsicherheit zu überspielen udn das geht in die Hose.

Ich habe 1999 einige Menschen verloren - darunter den Mann den ich liebe - genau wegen dieser scheinbaren Sprunghaftigkeit. Die Angst - die ich in mir hatte - die Unsicherheit - und noch einiges andere hat niemand richtig erkannt. Ich habe alle vergrault. Das steckt heute noch in mir und tut sehr weh. Ich wage gar nicht mehr richtig an diese personen heranzutreten - wünschte aber ich könnte ihnen erklären was war und ist - damit sie verstehen. aber es ist zu spät. Mancher beantwortet nicht mal Mails. Ihr seht - ich bin gar nicht so lieb udn nett. Ich bin unmöglich.

Vieles kann ich nicht schreiben was mir widerfahren ist, denn ich habe es selber nicht verdaut. Was man als Kind und Teenager erlebt - das prägt einen! Die Schuld liegt ganz alleine bei mir. Stellenweise war es extrem - und das ist nicht so dahingeschrieben oder eingebildet oder Fantasie. Es war leider so. Ich bewundere Seiten - wo Leute Ihre Lebensgeschichte aufschreiben udn oft erkenne ich Parrallelen udn habe DeJa Vus... Ich kann dies nicht schreiben. Auch aus angst vor den Leuten, die anonym dann irgendwelchen Schund schreiben.... Ich weiss - ich bin in vielem nicht allein udn die Einzige -aber trösten tut es mich nicht. ich weiss auch, das man alleine nicht damit klarkommt. Habe aber entschieden es zu tun. auch wenn ich daran zugrunde gehe... Ich muss leben - Für meine Kinder! Auch wenn sie nicht gerade ne Parade Mami haben. ich liebe die beiden - sie sind das Beste was ich je zustande gebracht habe....

ich würde gerne bestimmten Personen, an denne mir liegt erklären was passierte.Doch wage es nicht. Ich habe Angst vor Zurückweisung - vor Nichtverstehen - vor dem Scheitern. Ich werde für immer schweigen.


Meine Angstattacken, meine Atemnot ist weniger geworden. Kunststück, wenn ich Menschen grösstenteils meide - geht das. Treffe ich aúf Menschen - kompensiere ich es irgendwie. Ich mache mich weitgehends unsichtbar. Das geht. Ich verletze mich immer noch selbst. Anders als früher - als ich noch Gegenstände benutzt habe. Das hat früher niemand gesehen und bemerkt. Heute verletze ich mich anders - und doch richte ich mich gegen meinen eigenen Körper - Gegen mich selbst.

Heute nacht verbrachte ich wieder im Wohnzimmer, da es ighn stört wenn ich am PC sitze, wenn er schlafen will. Kann ich auch verstehen. Die Lüftergeräusche, das Licht. Ich fand mich auf der Couch wieder. Zuerst zappte ich mich durch TV Kanäle aber da gab es ja nichts. Dann igelte ich mich auf die Couch - ich habe mein Bettzeug wieder runtergeschleppt, und lag wach. Die Gedanken rasten, in mir diese Traurigkeit und Einsamkeit... Stumme und stille Tränen... Irgendwann kommt dann der Schlaf, der Träume beschert, man verarbeitet wohl? Ich weiss es nicht. Morgens dann aufstehen - Kind schulfertig machen. Mechanisch eben...

Ich weiss, es ist an mir all dies zu ändern - doch mir fehlt der Mut und die Stärke - so werde ich wohl noch die nächsten Jahre verbringen.

Euch danke ich dafür, das Ihr bleibt und nicht weglauft vor mir... ich wäre schon längst vor mir weggerannt. Ich danke Euch für das was Ihr mir gebt, dafür, dass Ihr mich akzeptiert... es ist zwar leider nur virtuell, denn wir haben uns ja noch nie gesehn... Aber ihr seit mir nahe!

Engelbert telefonierte mit mir, das war schön udn hat mich sehr gefreut. Er hatte Glück, das ich abhob, denn oft genug tue ich das nicht, denn ich igel mich ein. Und doch ist auch dann der Rest Unsicherheit und Befangenheit da. Ich lass es mir nicht anmerken - ich bin eine Chaotin... Und doch ist es schön wenn ich Euch am Phon habe. Ich würde aber im Erdboden versinken, wenn Ihr vor meiner Türe stehen würdet... Ein Glück, das viele von Euch weit weg wohnen - da gibts dann kein Grund für Nervosität....

Ich bin nicht wirklich sicher -
und ich habe wohl wieder ne Menge Käse geschrieben...
Ich bin was ich bin -

ich bin hier - solange ihr mich noch haben wollt...

es ist nur eine Stipvisite - ein Lebenszeichen...

fragt nicht - wie es mir geht - damit muss ich alleine klar kommen....
--


Ich wasche
mein Gesicht
in meinen Tränen.

Die Asche
meiner Sehnsucht
fließt
in meinen Venen.

Immer
auf der Flucht
vor den Trümmern
meiner Liebe.

Ach, wenn doch
statt der Tränen
ein Lächeln mir verbliebe ...

(2001)
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